ÜBER MICH

Mich treibt die Frage um, wie wir heute arbeiten, produzieren und entscheiden müssen, damit auch kommende Generationen gute Lebensbedingungen vorfinden. Diese Frage ist für mich nicht nur fachlich relevant, sondern persönlich – geprägt durch meine Familie, mein Umfeld und die Verantwortung, die daraus erwächst.

Als Wissenschaftler arbeite ich an der Schnittstelle von Produktion, Energie und Gesellschaft. Mich beschäftigt, welche Welt wir hinterlassen: ökologisch tragfähig, sozial stabil und demokratisch offen.
Nahaufnahme eines Mannes mit blauen Augen und braunem Haar, lächelnd, im Freien.

Verantwortung und Motivation

Zwischen Verantwortung und Gestaltung

Die Energietransformation ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Sie betrifft nicht nur Technologien, sondern unsere Art zu wirtschaften, zu organisieren und miteinander umzugehen. Sie verlangt nach Verantwortung, Orientierung und der Bereitschaft, Komplexität auszuhalten. In meiner Arbeit geht es mir nicht um einfache Antworten, sondern um verantwortungsvolle Gestaltung:
  • Wie können Produktions- und Wertschöpfungssysteme unter den Bedingungen erneuerbarer Energien tragfähig weiterentwickelt werden?
  • Wie wird Energie zu einem strategischen Bestandteil von Wertschöpfung, ohne Menschen zu überfordern oder Systeme zu destabilisieren? 

Lehre, Gesellschaft und Zukunft

Neben Forschung und industriellem Transfer ist mir die Lehre und die gesellschaftliche Einordnung technischer Entwicklungen wichtig. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen Zusammenhänge verstehen, Verantwortung entwickeln und Entscheidungen reflektiert treffen – im Studium, im Beruf und im Alltag. Die Klimakrise, der Umgang mit Ressourcen und der Zustand unserer demokratischen Kultur werden darüber entscheiden, wie lebenswert unsere Zukunft ist. Diese Verantwortung ist für mich eng mit meinem familiären Umfeld verbunden – und prägt mein Handeln leise, aber konsequent.

Wissenschaft und Praxis

Mein beruflicher Weg ist geprägt vom Wechsel zwischen Wissenschaft und industrieller Praxis. Ich habe geforscht und gelehrt, ebenso aber Verantwortung in der industriellen Produktion getragen. Beides hat meine Haltung nachhaltig geprägt.
Wissenschaft ist für mich kein Selbstzweck. Sie entfaltet ihren Wert dann, wenn sie hilft, Zusammenhänge zu verstehen, Entscheidungen vorzubereiten und Orientierung zu geben. Gleichzeitig braucht Praxis wissenschaftliche Tiefe, um nicht kurzfristig zu handeln, sondern langfristig tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Ich arbeite gern nah an der Umsetzung und am Shop Floor.
Produktionssysteme, Organisation und Management verstehe ich dabei als Dienstleistung für die Wertschöpfung: Rahmenbedingungen schaffen, Komplexität reduzieren und Menschen befähigen, ihre Arbeit gut zu machen.
  • Wissenschaft und Industrie
  • Produktion und Energie
  • Analyse, Planung und Umsetzung
  • systematisch und anwendungsnah

Haltung, Dialog und Verantwortung

Veränderung gelingt aus meiner Sicht nur, wenn sie verständlich gestaltet, anschlussfähig organisiert und gemeinsam getragen wird. Tragfähige Lösungen entstehen dort, wo zugehört wird, unterschiedliche Perspektiven ernst genommen werden und Menschen Verantwortung für ihre Aufgaben übernehmen können.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung, zunehmender Polarisierung und wachsender anti-wissenschaftlicher Tendenzen sehe ich es als Teil wissenschaftlicher Verantwortung, Fakten einzuordnen, Komplexität zu erklären und Dialog zu ermöglichen. Demokratie und Pluralismus leben vom Austausch – nicht von Vereinfachung oder Abschottung.

Privat

Geboren in Niedersachsen, lebe ich seit über 20 Jahren in Bremen. Ausgleich finde ich im Familienleben, im Sport sowie in handwerklichen Projekten.
Sportlich bewege ich mich gern in Ballsportarten und schätze insbesondere Vereinsstrukturen als soziale Räume, in denen Gemeinschaft, Verlässlichkeit und Haltung gelebt werden. Bewegung ist für mich damit nicht nur körperlicher Ausgleich, sondern Teil gesellschaftlichen Miteinanders.
Daneben beschäftige ich mich gern mit handwerklichen Projekten, bei denen es darum geht, Werte zu erhalten und Dinge instand zu setzen, statt sie zu ersetzen. Das reicht von der Arbeit an Alltagsgegenständen bis hin zu Sanierungs- oder Restaurierungsprojekten. Verstehen, reparieren und weiterentwickeln ist für mich Ausdruck einer Haltung: sorgsam mit Ressourcen umzugehen und Bestehendes nachhaltig nutzbar zu machen.

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